Sport Gemeinschaft Fahrtensegeln 1982 e.V.
  Jahrestörn Elba Juli 2014
 




Unser diesjähriger Jahrestörn führte uns auf die schönen
Inseln Elba, Capraia und Korsika. Das erste Mal seit 1990 hatten wir eine
Flottilie, die aus 4 Schiffen bestand. Die dieses Mal 28 Teilnehmer bedeuten
Vereinsrekord.


Ganz besonders haben wir uns auch über die Teilnahme unserer „Kölner
Fraktion“ gefreut.


Teilnehmer
waren:



Sun Odyssey 49 DaMare:

Skipper Wolfgang M., Michaela, Ingar, Thomas Kü.,Ina, Georg

Bavaria 50 Nina Katerina

Skipper Märle, Moni, Klaus, Renate, Matthias, Wally, Bernd, Elsbeth

Bavaria 49 Skyalker

Skipper Rolf, Ulrike, Walter und Monica M., Walter und Andrea L., Barbara,
Thomas Ku.

Bavaria 46c Tosca

Skipper Wolfgang R., Gertrud, Hartwin, Sebastian, Fritz, Roland.


Nachfolgend
Auszüge aus dem Logbuch der SO49 - DaMare


  
Tag

  

  
Segel

  

  
Motor

  

  
Logbuch
   / Besonderes

  

 
Sa. 28.6

 

 
 

 

 
 

 

 
Schiffsübernahme Büchi Yachting in   Portoferraio

 

 
 

 

 
 

 

 
 

 

 
Sehr flott, angenehm, Schiff in sehr  gutem Zustand; Auch Kleinigkeiten wie z.B. Box für Kartenzirkel, Bleistifte, klare Auszeichnung Schalttafel,  
Quer-Navitisch war kein Problem

 

 
So. 29.6

 

 
 

 

 
 

 

 
Einweisung

 
Nach Liste; Hinweis auf MOB mit Münchener Variante (Beidrehen und u.U. mit Motor durchhalsen)

 

 
 

 

 
24

 

 
3

 

 
Portoferraio – Marina Marciana

 

 
 

 

 
 

 

 
 

 

 
Wegen zu starkem Wind, Plan nach Rosignano abgesagt. Bis auf Nina Katherina alle nach Marina Marciana.

 

 
 

 

 
 

 

 
 

 

 
Dank 5-6 bft aus NW mit halber Genua  und Reff 2 Richtung Ziel. Höhe Hafen nach 1,5 h erreicht.
Vorsichtshalber bereits Segel geborgen. Dank Gertrud am Funk der Tosca erfahren, dass Vorsegel-Reffleine in der Rollanlage abgerissen ist. Wurde am nächsten (Ruhe)Tag  in Marciana Marina durch Techniker von Büchi Yachting repariert; und Wolfgang R durfte mal wieder Vorsegel setzen.

 
Tosca segelt noch ca. 10 Seemeilen Segelmanöver (vor allem Reffen richtiger Stellung der Lazys geübt)

 

 
Mo. 30.6.

 

 
 

 

 
 

 

 
Sehr stürmische Nacht im Hafen. Ab 2:30 Dinghi flach gelegt und gefixt. Bimini abgebaut. Falle abgespannt.

 

 
 

 

 
 

 

 
 

 

 
Plan morgens: nach Capraia und Nina Katherina kommt aus Basis auch dahin.
4 Plätze bereits durch Vercharterer reserviert. Wegen 6 bft alle in volle Montur gestellt, Ablegemanöver (Wind quer) besprochen. Halbe Minute vor Ablegen tauchen Hafenmeister und Wolfgang R auf. „Nicht auslaufen; 1 Schiff kam bereits zurück“

 
 

 
Also: Hafentag = Shopping-Tag.  Michaela mit Beraterin Ina und Schatzmeister Wolfgang M schlägt zu. Nina Katrina
kommt auch nach Marina Marciana. Zunächst aber auch Schiff gegen Seitenwind  durch weitere Spring geschützt.

 
 

 
Abends schön Fußball geschaut. Da Bistro, Platz für’s Essen etwas eng, aber akzeptabel und Algerien wurde geschlagen.

 

 
Di. 1.7.

 

 
22

 

 
3,5

 

 
Marciana Marina – Capraia

 

 
 

 

 
 

 

 
 

 

 
Skipper of the Day: Georg

              
           
Capraia kann in Angriff genommen werden. Wo sind die anderen? Waren alle schon weg, als wir mit Frühstück
fertig waren.1,5 h später losgekommen. 
Man sollte im Hafen den Reißverschluss des Groß klären/öffnen. So auf dem Wasser Hilfszipp angebracht mit Absicherung. Hoch am Wind mit relativen 60 Grad. 1 Schlag zum Ziel; Wind aus N mit 3 bft. Um 15 Uhr hat sich Nina Katherina nach unserem Verbleib erkundigt – wir hatten aufgeholt.

 

 
Mi. 2.7.

 

 
28

 

 
5,5

 

 
Capraia- Porto Toga (Bastia)

 

 
 

 

 
 

 

 
 

 

 
Im Windfinder abgesichert, dass dadurch begründeter Langschlag am Do. nicht zu viel Wind hat

 
SoD: Ingar

 
Nach dem Kap umrundet, Segel setzt und Kurs 220 Grad angelegt bei Wind aus SO mit 3 bft. 1 Schlag bis 2 sm Küste nördlich Bastia zum Baden. Nina Katherina hat sich etwas im Kurs vertan.  Skywalker lief spät aus. Tosca war mit uns vorne.

 
Badebucht leider keine Bucht sondern gerade Küste; damit recht wellig. Unser Anker hielt beim 2. Anlauf.
Gebadet und Mittagsimbiss. Auch Tosca hat bei den Wellen nicht lange am Anker  gelegen. Also Restkurs unter Motor nach Porto Toga. Wir waren reserviert und haben uns kurz vor der Tür alle unter Kanal 9 beim Hafenmeister gemeldet. Die   korsische und die französische Flagge hingen frühzeitig.
Die Einweiser im Hafen waren mit 3 Schiffen gleichzeitig etwas überfordert und wussten bei Tosca auch nicht, was eine Vorspring ist (die lagen längseits). Bei uns etwas durcheinander da Haupteinweiser Anweisung änderte (mit Skipper geredet) und der SoD mit dem Steuermann in aller Ruhe geübt hat.

 

 
Do. 2.7.

 

 
30

 

 
22

 

 
Bastia (Porto Toga) – Porto Azzurro

 

 
 

 

 
 

 

 
 

 

 
Der lange Tag mit abgesteckten 52 sm. 
Nina Katherina lief sehr früh aus (kurz nach 8 und das bei diesen Langschläfern). Haben sich wieder mit Kurs vertan. Kamen am späten Nachmittag aus dem tiefen Süden. Wir dann raus dicht (so 400m) gefolgt von Tosca und Skywalker. Nach 1:30 Motor kam Wind nennenswert aus SO ( 3 bft) und gleich so, dass wir wegen Ruderdruck/Gegensteuern in Reff 1 sind. SOG 7 Kts.
Das Rennen war eröffnet. Wir aber hoch am Wind Nordküste Elba anliegend. O.k.,wären 5 sm mehr gewesen, aber wenn die anderen kreuzen müssen, haben die 8 sm Holebug.
Wir die Entscheidung auf 13 Uhr gelegt. Tosca und Skywalker fallen zurück. Aber Tosca segelt 90 Grad   (also Südküste) mit vollen Segeln. Skywalker genauso tief wie wir und weit zurück. Um 11:30 wird Wind schwächer. Wir reffen aus und können auch wegen  leichter Winddrehung nun auch 95 Grad anlegen. Also auch wir zur Südküste.
Aber wir kommen dicht unter Land um die SW-Ecke und so kann Tosca aufholen und leicht vorbeiziehen, was wir jedoch wieder aufholen. Skywalker ca. ¾ Stunde nun hinter uns und muss Tanker ausweichen. Die Taktikerin schlief am Vormittag. Um 15:30 holt Tosca wieder hinter uns die Genua ein.
Wir haben noch 7 kts SOG! Auf Nachfrage: „ich habe nur noch 3 kts und es sind bis Zielhafen noch 15 sm; also Motor“. Wir (Damare) lassen Tosca trotzdem den Tagessieg, wenn auch nur um ca. 300/400 m. Nina Katherina hat seine 1 ½ h früher raus total versegelt. Skywalker ohnehin abgeschlagen.
Um 17:20 dann fest in Porto Azzurro

 

 
Fr. 3.7.

 

 
3

 

 
11

 

 
Schlusstag Porto Azzurro –  Portoferraio

 

 
 

 

 
 

 

 
 

 

 
Wir als erste zum Tanken und zunächst   lange unter Motor bis NO-Ecke Elba. Dann Segel setzen bei leichten Winden.   Zunächst halber Wind. Dann raumschots. Wir in einer Q-Wende Groß geborgen und unter Genua Richtung NO-Ecke Bucht von Portoferraio. Dort starker Wind zunehmend bis 6-7bft. Absicht mit halber Genua über Bucht rüber zu gehen und dann mit Motor rein im Manöver aufgegeben, weil Roll-Genua wieder manuelle
Nachhilfe brauchte. Rein in Hafen und mit langem Anlauf in Ausweichplatz, da unser Platz belegt und wir Untiefen für unsere 2,15 Tiefgang ausweichen wollten.
Auch hier mal wieder gesehen, dass spezielle Leinenmanöver ab 5 bft ihre Grenzen haben (reinziehen in Achterleine bei 5 bft Seitenwind. Nach 20Min umparken durch Charter-GFin. Unser Manöver war besser. Nun konnten die anderen auch rein. Um 14:30 hatten wir unser Schiff bereits abgenommen bekommen. Unsere kleinen Probleme (Genua Achterliek, Haken Bimini und am Schluss noch Befestigung Küchenfenster haben wir alle angegeben).

 
Pünktlich um 7 Uhr ging es ab Richtung  empfohlenes Lokal für Deutschland – Frankreich. Wir 4 Schiffe waren alle in einem Raum mit riesiger Projektionswand. Frankreich wurde mit einem schmutzigen 1:0 nach Hause geschickt.

 

 
Summe

 

 
105

 

 
45

 

 
 

 


 


Allgemeines
auf der DAMARE und auf Hin- und Rückfahrt:


·       
Nachdem
auf der DAMARE alle die unterschiedlichen Vorlieben/Gepflogenheiten erkannt und
akzeptiert hatten, ging’s recht harmonisch weiter.


·       
Bei
3 gegeisterten Schiffsköchen war klar, dass mehr auf dem Schiff gekocht wird,
als im Restaurant gegessen (4:3). Aber, es war sehr gut und der Skipper darf eh
nicht mehr so viel dunkles Fleisch essen.


·       
Hinfahrt
mit ÜN in Como von 17 TN war angenehmer Einstieg (zu empfehlen). Auf der
Rückfahrt die Gelegenheit, sich auf Mercedes-GLK-Handbuchseite 405 über „Add
Blue“ einzulesen und Strategie zu entwickeln, wann man tankt und die Startverweigerung
des Autos nach Add-Blue-Überschreitung umgeht. Wir kamen mit 40 Rest-km bis zur
Verweigerung in S an und so konnte Wolfgang R am Montag in aller Ruhe in die
Werkstatt fahren zum Nachfüllen lassen. Wolfgang M, der seit 4 Wochen auch ein
Auto mit Add Blue hat, allerdings mit Einfüllstutzen neben Diesel-Stutzen, weiß
nun auch schon, was das ist und soll und wie man damit umgeht. Auch AUDI hat bei
der Übergabe des Fahrzeugs nicht auf dieses Thema hingewiesen.


·       
Michaela
fragt bereits, wann Nachtreffen ist und wohin es 2015 geht


Wolfgang Merz, Thomas Kühnel



 
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