Sport Gemeinschaft Fahrtensegeln 1982 e.V.
  Absegeln Oktober 2011 am Bodensee
 



Bericht der „Antares“ beim Absegeln 30.9. – 3.10.2011
Bootsbesatzung:
·         Wolfgang M. (Skipper)
·         Michaela M. (dessen Tochter; zum ersten Mal auf Segelyacht)
·         Deren Partner Ingar P. (früher als Segellehrer agiert; SHS und MSSP-A+D-Inhaber)
·         Märle und Monika S.
Samstag 01.10.11
Dank an Moni, die den gesamten Einkauf alleine gemacht hat brauchte sich Skipper nicht drum zu kümmern. Man merkt beim Segeln anfänglich, dass man in letzter Zeit die Yachten mehr unter Motor als unter Segel gefahren ist. Wie die anderen auch ab 10:30 geruhsames Segeln bis Wind um ca. 15 Uhr Höhe Überlingen Ost den Dienst komplett eingestellt hat. Anlaufen Überlingen Ost, damit man am nächsten Tag dort wieder Hafenmanöver fahren kann. Beim Großsegelbergen geht dieses nicht ganz runter. Im Topp hat sich was verfangen. Also zuerst zum Takelmast gefahren. Ingar den sehr schönen Takelmast hoch und den Störenfried entfernt - war wohl ein Bändsel zum Fall abhalten, den die Vorgänger beim Segel setzen mal vergessen hatten.. Einparken in die Box sitzt im 2. Versuch; der erste wäre noch mit Achterspring am Dalben zu retten gewesen. Abendessen an Bord mit von Moni gekochten Linsen und Spätzle. Michaela ißt gegenüber sonst sehr viel; Bodensee dümpeln macht halt hungrig. Wolfgang löst die seine üblichen Probleme nach Linsen mit dem Gang zum Hafenrestaurant und Glas in der Hand. Auf dem Rückweg zur Party auf der Tauris (Michaela und Ingar waren müde) war dieses mit ausreichend schottischer Flüssigkeit gefüllt.
Sonntag 02.10.11
Zunächst wie die Tausris auch gleich rüber zum Absaugen und Wasser fassen. Moni wünscht sich Ingar als Hilfe/Anleiter bei den Hafenmanövern. Ingar läst sehr vorsichtig fahren. Was bei den schneller Fahrenden und den gemäßigt fahrenden des Clubs unterschiedlich aufgenommen wird. Auf der Antares entstand die Idee, wir fahren nicht nur in die Box ein sondern machen fest und gehen Espresso trinken. Hat die Tauris gleich mit bekommen und so wurde das ein netter Mittagsschluck mit Kaffee und leicht alkoholischen Damengetränken. Gemeinsame Entscheidung, da immer noch kein Wind, nach Unteruhldingen zu verlegen mit Gelegenheit zum Besuch der Pfahlbauten (Michaela, Ingar und Peter von der Tauris gingen hin). Das Einnehmen des griechischen Salats beim Dümpeln vor Birnau / Maurach fang leider in einer Schiffs Rush Hour statt, was ordentlich Wellen brachte. Michaela saß zu lange unter Deck; brachte ihr reichlich Unbehagen ein, was aber nach 1 Stunde frischer Luft an Deck wieder o.k. war. Wolfgang Merz und Thomas kannten Uhldingen von früher. Der Rest nicht- zumindest nicht vom Segelschiff aus. Vom Junior des Hafenmeisters angewiesen worden gleich vorne am Kopf des Steg 3 mit der Tauris längsseits zu gehen. Überraschung für Wolfgang M., dass man nicht mehr einen halben Kilometer zu den Sanitärräumen wandern muss, sondern mittlerweile am Fußweg zu den Stegen eine schöne Sanitäranlage im Untergrund gebaut wurde. Allerdings mit Schlüssel, was am nächsten Morgen – nach reichlich Flüssigem am vorigen Nachmittag und Abend - doch zu einigen Hirnanstrengungen geführt hat, bis alle auf der Toilette bzw. geduscht waren.
Montag 03.10.11
Wolfgang M. gewann morgens das Ausspielen des „wer fährt Schlüssel auf die andere Seite des Kanals“ gegen Wolfgang R. Segel konnten schnell gesetzt werden. Das ausgerissene Achterliek der Genua macht beim Leichtwindsegeln immer wieder Ärger und musste von Hand geführt werden. Das gute Aufholen gegenüber der früher ausgelaufenen Tauris war nach einer solchen Wende immer wieder weg. Sah es nach einiger Zeit so aus, dass die Tauris ganz abhaut, da sie sauber in ein Windfeld rein wenden konnte und die Antares noch gewaltig in ganz schwachem Windfeld aufhielt, war 3 Minuten später die Situation ganz anders. Die Tauris stand urplötzlich wieder rum und die Antares konnte auf Backbordbug sehr schön bis Dingelsdorf durchsegeln. Die Tauris bleib auf der Nordseite des Überlinger Sees. Vesper vor Dingelsdorf. Danach Anlaufen Wallhausen und tanken, da vor der Absauge kleiner Stau war. Auf der Überfahrt nach Sipplingen – zuerst Westhafen zum Absaugen – die Tauris vermisst. Stellte sich hinterher raus, dass sie doch das Schiff an der Marienschlucht war. Sehr pünktlich in Sipplingen Ost eingeparkt und festgestellt, dass der See wieder ein paar Zentimeter verloren hat, was dem Abstand am Bug zum Steg bei genau eingerichteter Heckleine nicht gut tat. Aber auch die nicht sehr große Moni kam trocken auf dem Steg an; Wolfgang M. stellt sich zwischen Bugkorb und Steg als Geländer zu Verfügung.
 
Wolfgang Merz

 
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