Sport Gemeinschaft Fahrtensegeln 1982 e.V.
  Ansegeln Bodensee April 2012
 
Kurzbericht Ansegeln Bodensee 2012 am 21./22. April 2012
 
Es war wieder typisch Bodensee: An einem Wochenende konnte man 4 Jahreszeiten erleben.
Auf der Hinfahrt mildes Frühlingswetter mit etwas Sonne, nicht zu warm. In Kressbronn bei Schattmeier angekommen, fing es an zu regnen, noch bevor der Skipper das Schiff abgenommen hatte. Dann gingen die Temperaturen schon etwas runter. Wir hatten 2 nagelneue Schiffe bei Fa. Schattmeier gechartert, deren Jungfernfahrt wir übernehmen durften.
Am Abend trafen sich alle, außer Michaela und Ingar, die erst am Samstagmorgen anreisten, in der Fischerhütte zum Abendessen. Danach Ausklang auf unserem Schiff (Bavaria 32 Graureiher).
Am Samstagmorgen gemütliches Frühstück an Bord und warten auf Michaela u. Ingar. Wind war noch keiner da.
Als alles erledigt war und die Schiffe klar gemacht waren, sind wir los Richtung Schweiz bei mäßigem Wind. Wir kreuzten etliche Male hin und her, bis der Wind einschlief und wir entschlossen uns, in die Fußacher Bucht einzufahren. Nun war es plötzlich sehr sonnig und heiß und wir fanden in der Bucht einen schönen Picknick-Platz, wo wir unsere Maultaschensuppe mit Brot und Bier einnahmen.
Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Lindau, allerdings war wieder wenig Wind, dafür aber viel Sonne und so machten wir im Yachthafen Lindau fest und genossen die Sonne auf dem Schiff bei Aperol-Spritz und weiteren Getränken. Unsere Jugend nahm dies zum Anlass, alleine Lindau zu erkunden. Plötzlich stellten wir fest, dass unser Fäki-Tank voll ist, aber da wir genau neben der Absauganlage lagen, fuhren Peter und Wolfgang ein kleines Manöver zur Entleerung und führten dabei das berühmte Leinenmanöver durch.
Am Abend schlenderten wir durch Lindau und aßen in einem Lokal in einer Seitenstraße zu Abend.
Am nächsten Morgen war der Himmel drohend schwarz. Nach dem Frühstück begann es zu hageln, dass der Schiffsboden weiß bedeckt war. Außerdem kam auch Wind auf. Wir verließen Lindau in Richtung Bregenz. Auf der Fahrt dahin frischte der Wind immer mehr auf und die Sturmwarnlichter am See blinkten. Das Schiff hatte ordentlich Schräglage und die Reling wurde durch das Wasser gezogen. Wolfgang reffte. Wir wollten eine Wende fahren, doch es ging nicht. Peter hatte das Ruder am Anschlag, wir konnten nicht wenden. Wolfgang startete kurz den Motor, um das Manöver zu vollenden. Unserem Schwesterschiff ist es ebenso ergangen, wie sich später herausstellte. Wir beschlossen dann, aufgrund des schlechten Wetters, unseren Heimathafen anzulaufen.
Zum Abschluss sind wir dann alle noch ins Restaurant „Ahoi“ bei Schattmeier gegangen und ließen den Tag ausklingen.
 
Gertrud Rammler
 
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