Sport Gemeinschaft Fahrtensegeln 1982 e.V.
  Jahrestörn Juli 2010 Ostsee
 



Bericht Jahrestörn 2010 Ostsee 17.07. – 24.07.10

Schiff: Bavaria 50 Cruiser, 7 Personen
Flensburg – Dyvig – Faborg – Svendborg – Aeroskobing - Horuphav – Flensburg
insgesamt 150 sm
 
In Flensburg Hafen Niro Petersen angekommen, stellt sich heraus, dass unser gebuchtes Schiff nicht da ist. Wir bekommen ein anderes Schiff: Bavaria 50 Cruiser.
Welch ein Luxus für 7 Personen! Unsere 3 Herren hatten jeder eine Einzelkabine.
 
Nachdem alle eingetroffen waren, gab es erst mal Kaffee und Kuchen für unser Geburtstagskind Roberto. Nach dem Einräumen des Schiffs gönnten wir uns auch noch ein Gläschen Sekt. Nach dem Abendessen auf dem Schiff (Moni’s Käsemakkaroni mit Salat) wurden alle nicht sehr alt.
 
Am Sonntag gings nach dem Frühstück los in Richtung Dyvig (angeblich Dänemarks schönste Bucht laut Prospekt). Strammer Wind aus NW ließ uns Richtung Sonderborg in den Alssund sausen. Schon vor der Klappbrücke in Sonderborg war reger Verkehr auf der Wasserstraße. Ankunft in Dyvig-Hafen um 15.15 Uhr. Eine wirklich sehr malerische Bucht mit typischem Badhotel. Die Einfahrtsrinne war dafür umso enger und unser Navigator musste höllisch aufpassen.
Weil es so warm war und eine Badeinsel vor unserem Steg festgemacht war, sprangen Wolfgang und Märle ins Wasser. Abendessen: Gulasch mit Reis u. Salat.
 
Am Montag hatten wir schönen achterlichen Wind, der uns Richtung Faborg trieb, aber bedauerlicherweise gegen Mittag einschlief. So liefen wir mit Motor in Faborg-Hafen ein,
der am Nachmittag schon total überfüllt war. Wir machten uns in einer Gasse an Dalben fest und ein netter dänischer Segler ließ uns über seine Hallberg-Rassy aus- u. einsteigen.
Später Einkauf im Fischgeschäft: Meerestiere für Vorspeisenteller und einen Fisch für das Hauptgericht. Moni machte einen leckeren Dorsch mit Kartoffeln u. Salat. Dazu gab es natürlich auch leckeren Wein.
In diesem Hafen gab es eine Hafenordnung, die besagte, dass hier in Faborg um 23.00 Uhr Nachtruhe verordnet ist.
 
Am Dienstag mussten wir früh los, um die Segler, die vor uns in den Boxen lagen, nicht zu blockieren. Wir nahmen draußen auf See das Frühstück ein. Wir segelten bis Svendborg, wo wir um 13.00 Uhr eintrafen. Welch ein Glück: Wir hatten einen Super-Liegeplatz vor einem Schwimmponton, auf dem Tische und Bänke standen und auch noch schattig war, da es heute sehr heiß war.
Und ein paar Meter weiter war Bendixens Fischimbiß und Fischgeschäft! Wir nahmen das Mittagessen beim Fischimbiß ein – sehr lecker. Nach einem Stadtrundgang und Einkaufstrip (Gertrud kaufte Schmuck und Schuhe) sorgten wir auch noch für das Abendessen. Da es wieder sehr heiß war, sprangen Wolfgang, Märle und Marius vom Ponton oben ins Wasser.
Marius und Roberto waren heute Abend die Köche: Spaghetti mit Meeresfrüchten und div. Salaten, eingenommen auf dem schattigen Ponton im schönen Hafen Svendborg.
 
Am Mittwoch segelten wir 34 sm von Svendborg nach Aeroskobing, wo wir im alten Hafen an einem Traditions-Segler aus Maasholm im Päckchen lagen (danach kamen noch 2 an uns ran). Die kleine Stadt Aeroskobing wird in Dänemark auch die Märchenstadt genannnt.
Bei heißem Sonnenschein schlenderten wir durch die kleinen Gassen mit den kleinen bunten Häusern und besuchten auch das Buddelschiff-Museum von Flaske-Peter. Auch hier gab es eine Fischrogeri (Räucherei) und Imbiß, wo wir natürlich einen Fischimbiß einnahmen.
Am Nachmittag war es so heiß, dass wir auf dem Schiff unsere gekaufte Plane auspacken mussten und als Sonnenschutz verwendeten. Alle waren ob der großen Hitze ziemlich schlapp.
Als es dann etwas kühler wurde, gab es zum Abendessen noch Schnitzel mit Moni’s Kartoffeln und Salate.
 
Am Donnerstag war es morgens etwas bewölkt. Unsere Fahrt ging von Aeroskobing nach Horuphav. Dort legten wir längsseits an, danach kam noch 1 Schiff zu uns ins Päckchen.
Schöner Hafen, kleiner Ort, abends leichter Regenschauer.
Weil sich der Törn schon langsam dem Ende neigte, gab es abends ein Reste-Essen:
Schinkennudeln mit allem, was noch weg mußte.
 
Freitag: Horuphav – Flensburg/Heimathafen Niro Petersen. Wir segelten gemütlich in die Flensburger Förde, haben noch getankt und legten dann im Hafen an – und dann begann es richtig zu regnen! Wir machten klar Schiff und sind dann in Flensburg in das Traditionsrestaurant Piet Henningsen am Museumshafen zum Essen gegangen.
Ein schöner Abschluss nach einem schönen Ostsee-Törn!

Gertrud Rammler
 
 
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